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Hautfreundliche Ernährung: Lebensmittel für schöne Haut

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Ernährung bei trockener Haut, Essen gegen Pickel, Lebensmittel gegen Akne? Wie sehr lässt sich die Haut über die Nahrung beeinflussen? Fakt ist: Die Fähigkeit der Haut, zu heilen und Schäden abzuwehren, ist eng mit der Ernährung verbunden. So können eine unausgewogene Ernährung, Mängel, Überdosierung und gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe das Gleichgewicht der Haut stören und zu sichtbaren Anzeichen führen, die mit einem Mangel an Vitaminen, Mineralstoffen und Fettsäuren in Verbindung stehen.1 Umgekehrt kann eine ausgewogene Ernährung, die reich an unterschiedlichen Nährstoffen ist, Schäden an der Haut vorbeugen und sie in ihrer Gesundheit unterstützen.1,2 Ein wichtiger Aspekt ist dabei die enge Verbindung zwischen Haut und Magen-Darm-Trakt, die als Darm-Haut-Achse bezeichnet wird.3

Artikelübersicht

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Gesunde Haut durch Ernährung: die Darm-Haut-Achse

Das Konzept der Darm-Haut-Achse beschreibt, wie die Gesundheit des Darms, insbesondere die darin lebenden Mikroorganismen (Darmmikrobiom), die Gesundheit und den Zustand der Haut beeinflussen. Beide Organe, Magen-Darm-System und die Haut, sind wichtige Schnittstellen, die mit der Umwelt interagieren.

Die Kommunikation von Darm und Haut funktioniert über mikrobielle und stoffwechselbedingte Wege: Wenn Nahrung aufgenommen wird, nutzen die ansässigen Mikroben im Darm Nährstoffe und andere Nahrungsbestandteile und produzieren neue Metaboliten (Stoffwechselprodukte). Diese Metaboliten können als Botenstoffmoleküle für die Mikroorganismen auf der Haut fungieren und so schließlich die Haut beeinflussen.4

Eine unausgewogene Ernährung kann zu Störungen in der Darm-Haut-Achse, insbesondere einem Ungleichgewicht der Mikroben im Darm (Dysbiose), Entzündungen und einer reduzierten Hautgesundheit führen, was Hauterkrankungen nach sich ziehen kann.4 So spielt die Darm-Haut-Achse zum Beispiel auch beim Krankheitsverlauf einer Schuppenflechte (Psoriasis) eine Rolle, da eine Dysbiose im Darm Immunreaktionen auslösen kann, die zu Hautentzündungen führen und die Symptome der Psoriasis verschlimmern können.1

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Lebensmittel für schöne Haut – Vitamine, Mineralstoffe & Co.

Die Hautgesundheit wird entscheidend durch die Aufnahme von Nährstoffen, Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen beeinflusst. Eine ausgewogene und sorgfältig geplante Ernährung ist wichtig, um diese in ausreichenden Mengen zuzuführen und so die Hautgesundheit zu unterstützen. Eine Reihe von Nährstoffen ist für die Hautgesundheit von entscheidender Bedeutung.1,2 Sie übernehmen unterschiedliche wichtige Aufgaben für die Haut. Gut zu wissen: Die Nährstoffe müssen über die Nahrung aufgenommen werden, da die Haut nicht primär zur Nährstoffaufnahme konzipiert ist – diese Aufgabe übernimmt das Magen-Darm-System.4

Lebensmittel, die gut für die Haut sind, enthalten viele Vitamine, Mineralstoffe, Proteine, essenzielle Fettsäuren. Grundsätzlich empfiehlt es sich, auf eine ausgewogene und vielfältige Ernährung zu setzen, die hochwertige, leicht verdauliche Komponenten beinhaltet, um das Verdauungssystem zu schonen.5 Gut geeignet ist eine Vollwertkost.4 Das bedeutet: Obst, rohes oder gedünstetes Gemüse, Hülsenfrüchte, Getreideprodukte und Milcherzeugnisse als Schwerpunkt der Ernährung. Auf raffinierten Zucker, künstliche Zusatzstoffe und industriell hergestellte Erzeugnisse wird weitgehend verzichtet.6 Auch sollten rotes Fleisch und Alkohol möglichst selten und nur in geringen Mengen verzehrt werden.1

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Makronährstoffe und essenzielle Fettsäuren

Makronährstoffe sind Nährstoffe, die Energie liefern. Im Vergleich zu Vitaminen und Mineralstoffen nehmen wir sie in relativ großen Mengen zu uns. Zu den Makronährstoffen gehören Proteine, Kohlenhydrate und Fette.7

Proteine (Eiweiße)
Aminosäuren, die Bausteine des Eiweißes, sind entscheidend für die Stabilität und Festigkeit von Haut und Haar. Bei Eiweißmangel erschlafft das Bindegewebe, da es an Kollagen und Elastin fehlt. Kollagen ist ein essenzielles Protein des menschlichen Körpers und der wichtigste Faserbestandteil der Haut8, Elastin ist das wichtigste Strukturprotein des menschlichen Körpers und verleiht Organen wie Lunge, Blutgefäßen und Haut Elastizität9. Eine hohe Zufuhr von Kollagenpeptiden kann die Haut vor Alterung schützen und die Wundheilung beschleunigen. Zudem sind Proteine essenzielle Nährstoffe für alle Phasen der Wundheilung.1,2,10
Vorkommen: Fisch, mageres Fleisch, Eier, Milch und Milchprodukte, Hülsenfrüchte, Soja, Vollkorngetreide, verschiedene Gemüsesorten und Nüsse.2

Essenzielle Fettsäuren (Fette)
Fettsäuren, wie zum Beispiel Omega-3-Fettsäuren, sind wichtig für die Aufrechterhaltung der Hautbarriere, des pH-Werts und des Feuchtigkeitsgehalts der Haut.2,4
Vorkommen: Pflanzenöle wie Lein-, Walnuss- und Rapsöl, oder fettreiche Fische, wie Hering, Lachs, Makrele.2

 

Vitamine

Vitamine sind Stoffe unterschiedlicher chemischer Struktur. Sie müssen mit der Nahrung zugeführt werden, da sie nicht vom Körper selbst hergestellt werden können11 – mit Ausnahme von Vitamin D. Bei der Ernährung für die Haut spielen sie eine essenzielle Rolle. Sie sind an einer Vielzahl von Stoffwechselvorgängen des Körpers beteiligt.2

  • Vitamin A
    Vitamin A ist beteiligt an der Prävention von Krankheiten und mikrobiellen Infektionen der Haut. Außerdem fördert es das Wachstum und die Erneuerung der Oberhaut. Es ist zudem Teil der Wundheilung.2,4
    Vorkommen: Karotten, Spinat, Milchprodukte, Eier (Eigelb), Leber, Fisch.2
  • Vitamin C (Ascorbinsäure)
    Vitamin C ist wichtig für die Stimulierung der Herstellung von Kollagen und Elastin.4 Vitamin C schützt außerdem vor UV-Schäden und verbessert die Befeuchtung der Oberhaut (Epidermis).
    Vorkommen: Zitrusfrüchte (Grapefruit, Zitrone), Kiwi, Beeren, Paprika (insbesondere orangefarbene), Kohl, Kartoffeln.2,4
  • Vitamin D
    Vitamin D spielt eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung von UV-bedingten Zellschäden und Infektionen.4 Es fördert die Zellteilung und Kollagensynthese und ist essenziell für eine erfolgreiche Wundheilung.10
    Vorkommen: Der Körper bildet mithilfe von Sonnenlicht in der Haut 80 bis 90 Prozent des Vitamins selbst.12
  • Vitamin E
    Vitamin E schützt vor oxidativem Stress durch freie Radikale. Sie entstehen durch externe Faktoren, wie z. B. Luftschadstoffe, Zigarettenrauch oder UV-Strahlung, oder bei Stoffwechselvorgängen im Körper und können zu vorzeitiger Hautalterung beitragen. Durch Vitamin E können sie neutralisiert werden.2 Außerdem schützt Vitamin E vor dem Abbau von Kollagen und verringert Hautentzündungen.4
    Vorkommen: Getreide, Pflanzenöle, Eier, Nüsse, Fisch.2
  • B-Vitamine
    Riboflavin (B2), Niacin (B3) und Biotin (B7) tragen zur Erhaltung einer normalen Haut bei.13 Pantothensäure (B5) wirkt beruhigend auf die Haut, fördert die Wundheilung und ist an Stoffwechselvorgängen beteiligt.2 Folsäure unterstützt die Regeneration der Haut.2
    Vorkommen: B2: Milchprodukte, Getreide, Fisch, Erbsen, Eier; B5: Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Eier, Nüsse, Pilze, Blumenkohl, Broccoli; Biotin: Leber, Sojabohnen, Eigelb, Nüsse, Haferflocken, Spinat, Champignons.2
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Mineralstoffe und Spurenelemente

Mineralstoffe und Spurenelemente sind an vielen Vorgängen des Stoffwechsels beteiligt14 und wichtige Stoffe für die Haut. In einer hautfreundlichen Ernährung sollten sie nicht fehlen.

Zink
Zink trägt zur Erhaltung einer normalen Haut bei.13 Es hat antientzündliche Effekte, ist wichtig für die Wundheilung und hilft, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.4 Zinkmangel kann Hauterkrankungen, wie z. B. Dermatitis, verursachen.4
Vorkommen: Nüsse, Hülsenfrüchte, Käse, Getreide, Kohl.2

Kupfer
Kupfer trägt zur normalen Pigmentierung der Haut bei.13 Zudem ist es wichtig für die Kollagenreifung. Es schützt die Haut vor UV-Schäden und weist antimikrobielle Eigenschaften auf.4
Vorkommen: Getreideprodukte, Nüsse, grünes Gemüse, Kaffee und Tee.15

Selen
Selen ist essenziell für antioxidative Enzyme und bietet Schutz vor Schäden, die durch UV-Strahlung entstehen könnten.4
Vorkommen: Kohl (z. B. Brokkoli, Weißkohl), Knoblauch, Zwiebeln, Spargel, Hülsenfrüchte, Pilze.16

Kalzium
Kalzium stabilisiert die Zellen. Ein Kalziummangel kann zu schuppiger Haut und brüchigen Nägeln führen.2
Vorkommen: Milch und Milchprodukte, grüne Gemüsesorten, Sesamsamen, Nüsse und Mineralwasser.2

Sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe sind Bestandteil der täglichen Ernährung. Denn: Sie sind in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten, wie Gemüse, Obst, Kartoffeln, Hülsenfrüchten, Nüssen und Vollkornprodukten.17 Sie geben den pflanzlichen Lebensmitteln ihre Farbe und fungieren als Abwehrstoffe gegen Fressfeinde oder mikrobiellen Angriff. Für den Menschen zählen die sekundären Pflanzenstoffe zwar nicht zu den essenziellen Nährstoffen. Sie nehmen aber Einfluss auf viele Stoffwechselprozesse. Es sind etwa 100.000 verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe bekannt, wobei 5.000 bis 10.000 in der menschlichen Nahrung vorkommen. Sie können in verschiedene Gruppen eingeteilt werden, z. B. Polyphenole, Saponine, Phytoöstrogene, Sulfide.17

Polyphenole
Polyphenole hemmen Enzyme, die Kollagen und Elastin abbauen, wodurch die Hautqualität verbessert und die strukturelle Integrität erhalten bleibt. Sie wirken antimikrobiell, können oxidativen Schaden reduzieren und die Faltenbildung verlangsamen.4
Vorkommen: Grüner Tee, Schwarzer Tee, Beerenobst, Schwarze Schokolade, Trauben, Zwiebeln, Zitrusfrüchte, Rotwein18
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Probiotika und Präbiotika

Probiotika und Präbiotika sind für die Hautgesundheit von Bedeutung, insbesondere durch ihre Auswirkungen auf die Darm-Haut-Achse und der Aufrechterhaltung eines ausgewogenen Darmmikrobioms.1,4

Probiotika
Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die bei angemessener Aufnahme einen gesundheitlichen Nutzen bieten können. So können sie die Besiedelung des Darms durch Krankheitserreger verhindern und entzündungshemmende Reaktionen unterstützen.1 Studien haben außerdem gezeigt, dass der Konsum von Probiotika die Hautgesundheit bei Patienten mit Akne und Rosazea verbessern kann.1
Vorkommen: Naturtrüber Apfelessig (nicht pasteurisiert), Naturjoghurt, Dickmilch, Buttermilch, Kefir19

Präbiotika
Präbiotika sind nicht verdaubare Nahrungsbestandteile (oft Ballaststoffe), die das Wachstum nützlicher Darmmikroben selektiv fördern. Deren Konsum kann bei Ungleichgewichten in des Darmmikrobioms (Dysbiose) eine Umkehr bewirken.1 Da eine Dysbiose zu Entzündungen führen kann, die Hautzustände wie Akne, Neurodermitis und Psoriasis verschlimmern, kann die Wiederherstellung des Gleichgewichts durch Präbiotika zur Linderung dieser krankhaften Prozesse beitragen.1,4
Vorkommen: Spargel, Zuckerrüben, Chicorée, Knoblauch, Zwiebeln, Weizen, Honig, Bananen.20

Ernährung bei Akne und Ernährung bei trockener Haut

Die Ernährung nimmt Einfluss auf die Haut – so auch auf verschiedene Hautzustände, wie trockene Haut und Akne.

Akne und Ernährung

Es besteht ein Zusammenhang zwischen Ernährung und Akne (Acne vulgaris). Untersuchungen zeigen, dass das Vorkommen von Akne in westlichen Populationen deutlich höher ist als in nicht-westlichen Populationen, was auf unterschiedliche Ernährungsgewohnheiten zurückgeführt wird.21,22 Die typische westliche Ernährungsweise nimmt auf die Entstehung und Verschlechterung der Hautkrankheit wesentlichen Einfluss.22,23 Sie ist durch einen hohen Konsum von Fertiggerichten, raffinierten Getreideprodukten, rotem Fleisch, verarbeitetem Fleisch, zuckerhaltigen Getränken, Süßigkeiten, frittierten Lebensmitteln, fettreichen Milchprodukten und Produkten mit hohem Fruktosegehalt gekennzeichnet.24 Diese Ernährungsform kann Entzündungen fördern und die Talgproduktion erhöhen.23

Im Rahmen einer Ernährung bei unreiner Haut bzw. Akne lohnt es sich, gewisse Lebensmittel zu meiden oder zu reduzieren:

  • So fördern etwa Zucker, Süßigkeiten und Weißmehlprodukte Entzündungsprozesse und steigern die Talgproduktion.21,23 Die Saccharide im Zucker und in den Kohlenhydraten lösen eine Insulinausschüttung aus, die zu einer verstärkten Vermehrung von Hautzellen führt.22
  • Milch und Milchprodukte wirken sich ungünstig auf das Hautbild bei Akne aus.21,23
  • Ein hoher Gehalt an Fetten tierischen Ursprungs und sogenannten Trans-Fettsäuren (aus gehärteten Pflanzenfetten in Margarine, Süßwaren oder Fast Food wie Chips und Pizza) kann ein Auslöser für Akne sein.22
  • Der Fleischkonsum sollte reduziert werden. Schweinefleisch enthält viel Arachidonsäure, die Entzündungen fördert, und sollte besser komplett gemieden werden.23 Rotes Fleisch wurde ebenfalls mit dem Auftreten von Akne in Verbindung gebracht.22
  • Es gibt Belege dafür, dass Schokoladenkonsum mit dem Fortschreiten der Akne assoziiert ist. Zum Beispiel nahmen in einer Studie 25 Männer mit zu Akne neigender Haut vier Wochen lang täglich 25 g dunkle Schokolade (99 % Kakao) zu sich. Nach zwei Wochen hat die Anzahl von Mitessern und Papeln signifikant zugenommen. Auch nach vier Wochen blieben diese Hautveränderungen im Vergleich zum Ausgangswert signifikant, d. h. der Hautzustand hat sich durch den Schokoladenkonsum verschlechtert.22

Eine entzündungshemmende Ernährungsweise, die reich an frischem Gemüse, gesunden Fetten und Ballaststoffen ist, wirkt sich positiv aus.21 Menschen mit Akne mangelt es oft an Omega-3-Fettsäuren, die antientzündlich wirken. Quellen – und damit Lebensmittel gegen Pickel – sind zum Beispiel Nüsse, Samen, Leinöl und fetter Seefisch wie Lachs oder Hering.23

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Trockene Haut und Ernährung

Trockene Haut kann ein Anzeichen für eine Unterversorgung an Nährstoffen oder Flüssigkeit sein.2 Haut, die feine Knitterfältchen bildet, spannt, schuppig und spröde wird, macht sich bereits bei einem Flüssigkeitsverlust von nur zwei Prozent des Körpergewichts bemerkbar.13 Die Haut speichert Wasser, bei Flüssigkeitsmangel wird sie jedoch weniger durchblutet, trocknet aus und verliert an Elastizität.2

Wichtig ist dann eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Ausreichend trinken trägt zu einer normalen und gesunden Erscheinung der Haut bei.2 Erwachsene sollten 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit täglich trinken, am besten in Form von Wasser oder ungesüßtem Tee.2,13 Trinkwasser versorgt die Zellen außerdem mit Sauerstoff und Elektrolyten. Die Elektrolyte Natrium, Chlorid und Kalium halten die Gewebespannung in den Körperzellen aufrecht und regulieren den Wasserhaushalt.13 Fette spielen bei der Ernährung bei trockener Haut ebenfalls eine sehr wichtige Rolle, nämlich für die Aufrechterhaltung der Hautbarriere und des Feuchtigkeitsgehalts der Haut (s. o.).4 Vitamin E verbessert die Hautfeuchtigkeit und Durchblutung.2 Einige Faktoren können den Feuchtigkeitshaushalt der Haut negativ beeinflussen und sollten daher möglichst gemieden werden: Alkohol entzieht dem Körper und der Haut Wasser und beschleunigt die Hautalterung. Nikotin und Stress verringern die Durchblutung der Haut.13

Hautfreundliche Ernährung durch Hautpflege ergänzen

Die Ernährung ist für die Haut ein essenzieller Faktor, da der Körper die notwendige Energie und die Baustoffe, wie Proteine, Vitamine und Mineralstoffe, für die permanente Erneuerung der Hautzellen und die Reparatur von Schäden aus der täglichen Nahrung zieht und diese über die Blutbahn zuführt. Die Haut selbst ist nicht dafür gemacht, Nährstoffe zu absorbieren – diese Aufgabe übernimmt das Magen-Darm-System. Eine geeignete Hautpflege kann diesen inneren Beitrag jedoch von außen ergänzen. Mit einer entsprechenden Pflegeroutine kann die Haut äußerlich geschützt, hydriert und generell unterstützt werden. Topische – also lokal aufgetragene – Anwendungen bestimmter Substanzen können verschiedene Effekte erzielen und die Hautbarriere unterstützen.

Grundsätzlich zielt eine Hautpflege darauf ab, die Haut zu schützen und sie mit Feuchtigkeit zu versorgen. Dafür sollten täglich Make-up, Schweiß und Hautfette entfernt werden, um die Vermehrung von Bakterien und verstopfte Poren zu verhindern. Eine Gesichtscreme versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und anderen pflegenden Inhaltsstoffen, z. B. SALTHOUSE® Totes Meer Therapie Hyaluron-Gesichtscreme 24h. Sie beruhigt empfindliche und trockene Gesichtshaut. Mit wertvollen, naturreinen Mineralien aus dem Toten Meer und Hyaluronsäure kann sie bei regelmäßiger Anwendung helfen, die Haut langanhaltend mit Feuchtigkeit zu versorgen und das interzelluläre Feuchthaltevermögen der Haut zu verbessern. Defensil®, ein Wirkstoffkomplex aus pflanzlichen Extrakten, Panthenol und Vitamin E stärken die natürliche Hautschutzbarriere, fördern die Zellerneuerung und regenerieren die Haut.
Regelmäßige Massagen können die Durchblutung der Haut verbessern. Peelings können Schuppen und Talgablagerungen entfernen. Es ist wichtig, die Pflegeprodukte dem Hauttyp anzupassen, da eine Haut auch durch zu viel Fett und Wirkstoffe überpflegt werden kann.

Alle Hautpflegeprodukte von SALTHOUSE enthalten Totes Meer Mineralien. Das Besondere am Toten Meer: Seine Salzkonzentration ist zehnmal höher als die anderer Meere.25 Das Tote Meer ist mit 32 Prozent gelösten Mineralien die reichste natürliche Mineralienquelle der Welt.26 Während das Salz anderer Meere hauptsächlich aus Speisesalz (Natriumchlorid) besteht, weist das Tote Meer einen hohen Gehalt unter anderem an Magnesium, Kalium, Kalzium und Brom auf. Zudem enthält Totes Meer Salz weitere Mineralien wie z. B. Strontium, Mangan und Zink.26

Der Totes Meer Mineralienkomplex hat eine Vielzahl von positiven Eigenschaften auf die Haut: Er kann die Feuchtigkeit in der Haut binden, ist durchblutungsfördernd, regt die Lymphfunktion an, wirkt hautreinigend, antimikrobiell und fördert die Wundheilung. Totes Meer Salz hat zudem entzündungshemmende, reizlindernde, regenerierende und hautberuhigende Eigenschaften und stärkt so die Hautschutzbarriere.26


1 Sharma N et al. Dietary Influences on Skin Health in Common Dermatological Disorders. Cureus 2024; 16 (2): e55282. doi: 10.7759/cureus.55282.
2 https://www.vis.bayern.de/essen_trinken/krankheiten/haut.htm
3 https://www.doccheck.com/de/detail/articles/48441-darm-sei-dank-endlich-schoenes-hautbild
4 Assaf S, Kelly O. Nutritional Dermatology: Optimizing Dietary Choices for Skin Health. Nutrients 2024; 17 (1): 60. doi: 10.3390/nu17010060.
5 Pirlet-Gottwald M. Haut und Schleimhaut: Ernährung als Therapie bei Hauterkrankungen. Erfahrungsheilkunde 2016; 65 (05): 278–283. doi: 10.1055/s-0042-116915-
6 https://www.tk.de/techniker/gesundheit-foerdern/gesunde-ernaehrung/ernaehrungstrends/vollwertkost-2006734
7 https://flexikon.doccheck.com/de/Makronährstoff
8 https://flexikon.doccheck.com/de/Kollagen
9 https://flexikon.doccheck.com/de/Elastin
10 Hollard C, Renner R, Erfurt-Berge C. Einfluss der Ernährung auf die Wundheilung. Aktuelle Dermatologie 2025; 51 (08/09): 307–311. doi: 10.1055/a-2657-5345.
11 https://flexikon.doccheck.com/de/Vitamin
12 https://www.rki.de/SharedDocs/FAQs/DE/Vitamin_D/Vitamin_D_FAQ-Liste.html#entry_16871786
13 https://www.dkv.com/gesundheit-themenwelt-hautgesundheit-gesundes-leben-schoene-haut-tipps-fuer-ein-gesundes-hautbild.html
14 https://www.tk.de/techniker/gesundheit-foerdern/gesunde-ernaehrung/essen-und-wissen/mineralstoffe-spurenelemente-2004778
15 https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/kupfer-mangan-chrom-molybdaen/
16 https://www.dge.de/gesunde-ernaehrung/faq/selen/#c2940
17 https://www.dge.de/wissenschaft/fachinformationen/sekundaere-pflanzenstoffe-und-die-gesundheit/#c4303
18 https://flexikon.doccheck.com/de/Polyphenole
19 https://www.br.de/radio/bayern1/probiotika-118.html
20 https://www.aok.de/pk/magazin/ernaehrung/lebensmittel/was-sind-praebiotika-und-in-welchen-lebensmitteln-sind-sie-enthalten/
21 Schulze AK. Im Kontext: Therapie der Acne vulgaris: Spezifische Ernährung sinnvoll? Deutsches Ärzteblatt 2025; 8. https://api.aerzteblatt.de/pdf/122/8/a474.pdf
22 Ryguła I, Pikiewicz W, Kaminiów K. Impact of Diet and Nutrition in Patients with Acne Vulgaris. Nutrients 2024; 16 (10): 1476. doi: 10.3390/nu16101476.
23 https://www.pta-forum.de/essen-gegen-pickel-153824/
24 Clemente-Suárez VJ et al. Global Impacts of Western Diet and Its Effects on Metabolism and Health: A Narrative Review. Nutrients 2023; 15 (12): 2749. doi: 10.3390/nu15122749.
25 ICL Tel Aviv, Max Planck Tel Aviv, rev. Inst. 2015.
26 https://salthouse.com/de/ueber-salthouse/das-tote-meer/

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