Verhärtete kleine Pickel am Oberschenkel, rote Punkte am Arm oder am Gesäß? Betroffene Hautstellen fühlen sich rau, trocken und uneben an? Es lässt sich auf der Haut eine Verhornung beobachten? Dabei kann es sich um die sogenannte Reibeisenhaut handeln – medizinisch Keratosis pilaris. Sie ist eine häufig vorkommende Hautstörung, die zwar harmlos ist, aber von den Betroffenen als kosmetisch sehr störend empfunden werden kann. Der Grund für die Veränderung der Haut ist eine Verhornungsstörung: Es wird zu viel Keratin produziert – ein Strukturprotein, das beim Menschen in Haut, Haaren und Nägeln vorkommt. Die Folge: Die Poren bzw. Haarfollikel verstopfen und es bilden sich die für Reibeisenhaut typischen kleinen verhärteten Papeln. Die gute Nachricht: Um Reibeisenhaut zu behandeln, genügt häufig schon eine angepasste Hautpflege. Nur bei schwerwiegenderen Fällen kann eine ärztliche Behandlung der Reibeisenhaut, z. B. mit Lasern, notwendig sein.1,2,3
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