Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, der ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel zugrunde liegt. Neben Auswirkungen auf Organe wie Herz, Nieren und Augen nimmt die Krankheit auch erheblichen Einfluss auf die Haut. Ursache für Hautprobleme sind häufig Durchblutungsstörungen und Nervenschädigungen, die wiederum auf hohe Blutzuckerwerte zurückgehen.1,2 Eine gezielte Hautpflege ist von besonderer Bedeutung, um Infektionen, Rissen oder Wunden vorzubeugen – insbesondere an empfindlichen Stellen wie den Füßen. Wichtig dabei ist zum Beispiel die Verwendung von geeigneten Diabetiker Pflegeprodukten, das tägliche Eincremen trockener Hautpartien sowie eine regelmäßige, aufmerksame diabetische Fußpflege. Eine sorgfältige Hautpflege der Diabetikerhaut trägt wesentlich zur Lebensqualität der Betroffenen sowie zur Vermeidung von Komplikationen bei.3,4
Unterstützung und Pflege für Diabetiker Haut
Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselerkrankung, die vielfältige Auswirkungen auf den gesamten Körper hat. Umgangssprachlich wird sie auch als Zuckerkrankheit bezeichnet. Die Erkrankung geht auf eine Insulinresistenz oder einen Insulinmangel zurück, wodurch sich ein chronisch erhöhter Blutzuckerspiegel ergibt.2 Insulin ist ein lebenswichtiges Hormon, das über das Blut transportiert wird und im Körper wichtige Funktionen reguliert. So ist der Körper ohne Insulin zum Beispiel nicht in der Lage, Nahrung zu verwerten.5
Es gibt viele verschiedene Diabetes-Formen. Die zwei bekanntesten sind Typ-1- und Typ-2-Diabetes:
- Bei Typ-1 handelt es sich um einen insulinabhängigen Diabetes – er wird durch einen absoluten Mangel des Hormons Insulin verursacht. Die Bauchspeicheldrüse kann kein oder nur sehr wenig Insulin bilden. Diese Diabetes-Form beginnt meist im Kindes- oder Jugendalter und ist nicht heilbar. Patientinnen und Patienten müssen ihr gesamtes Leben lang Insulin zuführen.5,6
- BeiTyp-2 bildet die Bauchspeicheldrüse zwar genügend Insulin, jedoch reagieren die Körperzellen nicht ausreichend auf das Hormon und nehmen somit zu wenig Zucker aus dem Blut auf. Dieser sammelt sich dort schließlich – was ohne Behandlung zu dauerhaft erhöhten Blutzuckerwerten führt. Risikofaktoren für einen Typ-2-Diabetes können Übergewicht, Bewegungsmangel und eine unausgewogene Ernährung sein. Eine Anpassung des Lebensstils und eine entsprechende Ernährung für Diabetiker sind deshalb essenzielle Eckpfeiler der Behandlung, wodurch der Blutzuckerspiegel gesenkt werden kann.6,7
Aufgrund des chronisch erhöhten Blutzuckerspiegels beeinflusst Diabetes mellitus den gesamten Organismus. Wenn die Krankheit nicht adäquat behandelt wird, kann sie zu einer Vielzahl von kurz- und langfristigen Komplikationen führen, die die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen und im schlimmsten Fall sogar lebensbedrohlich sein können.2
Dauerhaft hohe Blutzuckerwerte schädigen die großen und kleinen Blutgefäße sowie das Nervensystem. Diese Schädigungen sind wiederum die Grundlage vieler Folgeerkrankungen von verschiedenen Organen, wie zum Beispiel den Nieren oder Augen.8
Auswirkungen von Diabetes mellitus auf die Haut
Diabetes hat vielfältige Auswirkungen auf die Haut. Oft können Hautveränderungen sogar erste Anzeichen eines bisher unentdeckten Diabetes sein oder auf eine nicht optimale Einstellung des Blutzuckers hinweisen.4,9 Auffälligkeiten der Haut, die auf Diabetes zurückgehen, entstehen aufgrund eines dauerhaft erhöhten Blutzuckerspiegels.10 Durch den hohen Zuckergehalt im Blut können Blutgefäße und Nerven geschädigt werden, was letztlich auch zu einer schlechteren Durchblutung und Empfindlichkeit der Haut führt.4 Bis zu 80 Prozent der Diabetikerinnen und Diabetiker zeigen ungesunde Hautveränderungen.9
Für Betroffene sind die Hautbeschwerden unangenehm, sie beeinträchtigen das Wohlbefinden und können mitunter sogar schwere Komplikationen nach sich ziehen. Frühzeitiges Erkennen sowie eine gute Behandlung sind daher besonders wichtig. Ein entscheidender Faktor für die Unterstützung der Gesundheit von Diabetiker Haut ist eine gute Einstellung des Blutzuckers. Die Einstellung und auch die Überwachung der Therapie übernimmt Hausarzt/Hausärztin oder ein Diabetologe bzw. eine Diabetologin – die Spezialisten für Diabetes.
Hauterscheinungen, die oft direkte Anzeichen für Diabetes sind
Es gibt unterschiedliche Hautveränderungen, die direkte Anzeichen für einen Diabetes mellitus sein können. Dazu gehören zum Beispiel Schienbein-Flecken (Diabetische Dermopathie). Sie treten bei bis zu 70 Prozent der Betroffenen auf. Dabei kommt es zu bräunlichen, narbenähnlichen, runden oder ovalen Flecken, die in der Regel schmerzlos sind. Sie können auf bestehende Komplikationen in den kleinsten Blutgefäßen hinweisen. Oft sind sie auch ein erstes Anzeichen eines unerkannten Diabetes.4
Eine weitere Veränderung ist die Hautkrankheit Acanthosis Nigricans, deren Kennzeichen verdickte, dunkelbraune, samtige und papillomatöse Plaques, die typischerweise in Hautfalten wie Nacken, Achselhöhlen und Leisten auftreten, sind. Sie ist häufig mit Insulinresistenz assoziiert und kann ein früher Hinweis auf Diabetes sein.10
Bei langjährigem Typ-2-Diabetes kann es außerdem zu einer sogenannten Sklerodermie kommen – eine Verdickung der Haut, die sich vor allem am hinteren Nacken und oberen Rücken zeigt und zu Bewegungseinschränkungen führen kann.8
Sogenannte Fibrome können ebenfalls ein Zeichen für Diabetes sein. Es handelt sich da-bei um kleine, weiche, hautfarbene oder hyperpigmentierte Hautanhängsel, die häufig an Hals, Achseln und in Hautfalten auftreten.11
Allgemeine Hauterscheinungen, die mit Diabetes assoziiert werden
Bis zu einem Drittel aller von Diabetes Betroffenen leidet unter trockener, schuppiger und juckender Haut.10 Die Trockenheit kann durch den erhöhten Blutzucker bedingt sein, da der Körper versucht, überschüssigen Zucker über die Nieren auszuscheiden – was den Wasserhaushalt beeinträchtigt.4 Außerdem kann sich durch die durch Diabetes trockene Haut Juckreiz (Pruritus) entwickeln.
Bei bis zu 39 Prozent der Diabetikerinnen und Diabetiker kommt es zu Hautverdickungen an den Händen. Die symmetrische, wachsartige Hautveränderung zieht eine eingeschränkte Gelenkbeweglichkeit mit sich.12
Durch die mikrovaskulären Veränderungen – also Veränderungen an den kleinsten Blutgefäßen – und oberflächlichen Gefäßerweiterungen kann es zu einer chronisch geröteten Gesichts- und Halspartie kommen (Rubeosis faciei).12 Zudem können sich Haut und Nägel gelb verfärben – dies wird auf eine Ansammlung von Carotinoiden (natürliche gelb-orange-rötliche Farbstoffe) zurückgeführt.11
Infektionen bei Diabetiker Haut
Menschen mit Diabetes sind besonders anfällig für Hautinfektionen. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Vor allem spielt ein erhöhter Blutzuckerspiegel eine Rolle, da dieser die Barrierefunktion der Haut4,9 sowie die körpereigene Immunabwehr beeinträchtigt.11 Hinzukommt: Ist der Stoffwechsel instabil, kann Feuchtigkeit in der Haut schlechter gespeichert werden.3 Dadurch wird die Haut trockener und empfindlicher, was wiederum negativen Einfluss auf die Schutzbarriere nimmt. Auch kann der pH-Wert der Haut bei Diabetikerinnen und Diabetikern erhöht sein, was eine Besiedelung mit unerwünschten Bakterien fördert.11
Pilze wie etwa Candida albicans können unter hohen Blutzuckerkonzentrationen besser gedeihen.12 So sind Diabetes-Patienten häufig von Pilzinfektionen an den Füßen (Fußpilz), in Hautfalten (Achselhöhlen, Leisten, unter der Brust), im Genitalbereich (Eichelentzündung bei Männern, Scheidenpilz bei Frauen) oder an den Nägeln (Nagelpilz) betroffen.4,8
Ein weiterer Grund für die erhöhte Anfälligkeit für Infektionen ist die Schädigung von Blutgefäßen und Nerven durch langfristig hohe Zuckerwerte. Denn Blutgefäße sind für die Versorgung der Haut zuständig – werden sie beeinträchtigt, können sie die Haut nicht mehr ausreichend versorgen. Sie wird schlechter durchblutet.4 Wenn dadurch auch Nerven geschädigt werden, kann es passieren, dass Verletzungen, zum Beispiel kleine Wunden oder Blasen an den Füßen, unbemerkt bleiben – und eine Eintrittspforte für Erreger bieten.5 Letztlich führt eine schlechte Durchblutung und verminderte Empfindlichkeit auch zu einer verschlechterten Wundheilung.10
Neben der Pilzinfektion mit dem Erreger Candida albicans gibt es auch eine Reihe an bakteriellen Infektionen, die typischerweise bei Diabetikern und Diabetikerinnen auftreten können, so zum Beispiel die Zwergflechte – eine Infektion, die rotbraune, schuppige Flecken in Hautfalten verursacht. Bei der Wundrose kommt es zu scharf abgegrenzten, roten und sich schnell ausbreitenden Hautstellen. Zudem treten häufig Fieber und Schüttelfrost auf. Auch sind eitrige Entzündungen wie Abszesse und Furunkel nicht untypisch.3,10,12 Das Diabetische Fußsyndrom ist eine schwerwiegende Komplikation. Sie wird durch Nervenschäden und Durchblutungsstörungen an den Füßen verursacht. Kommt es zu kleinen Verletzungen oder Druckstellen an den Füßen, bleiben diese unbemerkt, heilen schlecht und entwickeln sich zu chronischen Geschwüren. Aber die gute Nachricht ist: Fußgeschwüre sind die am besten vermeidbare Komplikation bei Diabetes.4,9 Dabei spielt vor allem auch die diabetische Fußpflege eine Rolle.
Hautveränderungen durch Diabetes-Behandlung
Hautprobleme können auch durch die Diabetes-Therapie entstehen. So können sich an Insulin-Injektionsstellen Hautvertiefungen (Lipoatrophie) oder weiche, gummiartige Knötchen (Lipohypertrophie) bilden. Damit dies nicht geschieht, ist ein regelmäßiger Wechsel der Injektionsstellen wichtig. Nicht nur, weil die Hautveränderungen für die Betroffenen unangenehm sein können, sondern weil sie auch die Insulinaufnahme beeinträchtigen können.9,10
Auch durch sogenannte CGM-Systeme – ein Sensor, die in die Haut eingeführt wird und dort kontinuierlich den Blutzuckerspiegel überwacht – oder durch Insulinpumpen kann es zu Hautreaktionen kommen, wie zum Beispiel Irritationen, Rötungen oder Kontaktallergien, z. B. durch Klebstoffe oder bestimmte Komponenten der Geräte.10
Eine gute Blutzuckereinstellung ist die wichtigste Grundlage zur Vorbeugung und Verbesserung der Hautgesundheit. Darüber hinaus lässt noch weiteres unternehmen, um Diabetiker-Haut bestmöglich zu unterstützen. Dazu gehören:
- Frühzeitiges Erkennen durch tägliches Untersuchen von Diabetiker Haut
Menschen mit Diabetes sollten ihre Haut täglich selbst untersuchen. Den Füßen gilt hierbei besondere Aufmerksamkeit, da Nervenschädigungen dazu führen können, dass kleine Verletzungen ohne direkte Kontrolle unbemerkt bleiben. Wer außerdem Auffälligkeiten wie anhaltenden Juckreiz, starke Hornhautbildung an den Füßen, Wunden jeglicher Art und an jeglichen Körperstellen feststellt, sollte sich unbedingt an seine oder ihre behandelnde Arztpraxis wenden.10 - Sorgfältige und regelmäßige Reinigung
Um die Haut nicht unnötig zusätzlich zu stressen, empfiehlt sich eine sanfte Reinigung mit lauwarmem Wasser und milden Reinigungsprodukten, die einen neutralen oder leicht sauren pH-Wert haben. Das schonend reinigende Duschgel von SALTHOUSE Totes Meer Therapie ist pH-hautneutral und frei von Farbstoffen, Mikroplastik, Mineralölen, Paraffinen, Silikonen. Es enthält Aloe Vera, Panthenol und naturreine Totes Meer Mineralien, sodass es reinigt, ohne auszutrocknen. Es wirkt beruhigend und reizlindernd auf die Haut. Das Seifenfreie Waschgel von SALTHOUSE Totes Meer Therapie ist für Körper, Gesicht und Hände geeignet. Es enthält extra-milde Waschsubstanzen auf pflanzlicher Basis und reinigt die Haut, ohne sie zu reizen oder auszutrocknen.
Nach dem Reinigen der Haut sollte sie nur sanft abgetupft werden – starkes Rubbeln würde sie unnötig reizen. Ein besonderes Augenmerk beim Abtrocknen gilt den Füßen: So sollten die Zehenzwischenräume stets sorgfältig getrocknet werden, damit sich keine Pilze ansiedeln. Dies gilt auch für die Achselhöhlen sowie die Haut unter der Brust.4 - Hautpflege für Diabetikerhaut
Um die Haut geschmeidig zu halten und ihre Schutzbarriere zu unterstützen, ist eine feuchtigkeitsspendende Hautpflege für Diabetikerhaut nach der Reinigung enorm wichtig. Hierbei sollten Diabetiker auf Pflegeprodukte achten, die feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe enthalten. So sind zum Beispiel, Glycerin, Panthenol, Aloe Vera, Hamamelis, Vitamin E und Urea bei Diabetes geeignet.4 Auf fettreiche Salben wie Melkfett oder Vaseline gilt es zu verzichten – sie verstopfen eher die Poren und schaffen dadurch ein feuchtwarmes Klima, das das Wachstum von Pilzen fördern könnte.3 Auch sollten Inhaltsstoffe wie Alkohol und Parfum vermieden werden.3,4 Um jeden Körperbereich optimal zu pflegen, empfiehlt es sich, unterschiedliche Produkte für einzelne Regionen zu verwenden, z. B. eine spezielle Creme für Diabetikerfüße, eine Creme für die Diabetes Haut im Gesicht und eine Körperlotion. Die extra-leichte Körperlotion von SALTHOUSE Totes Meer Therapie enthält naturreine Totes Meer Mineralien, hochwirksame Hyaluronsäure und Urea. Sie spendet langanhaltende, intensive Feuchtigkeit und trägt zur Stabilisierung der natürlichen Hautschutzbarriere bei. Ihre besonders leichte Textur lässt sich gut auftragen und verteilen, zudem zieht sie schnell ein. Kommt es bei Diabetes zu trockener Haut im Gesicht empfiehlt sich zum Beispiel die Hyaluron-Gesichtscreme 24h. Sie beruhigt empfindliche und trockene Gesichtshaut mit Totes Meer Mineralien und Hyaluronsäure. Panthenol und Vitamin E stärken die natürliche Hautschutzbarriere, fördern die Zellerneuerung und regenerieren die Haut.Im Sommer sollte selbstverständlich auf entsprechenden Sonnenschutz geachtet werden. Im Winter empfiehlt es sich, besonders Augenmerk auf die Pflege von exponierten Hautstellen zu legen. - Hautprobleme gezielt behandeln
Viele Diabetikerinnen und Diabetiker leiden unter trockener Haut. Die oben genannten Inhaltsstoffe in Feuchtigkeitsprodukten sind daher besonders gut geeignet. Wenn eine von Diabetes trockene Haut Juckreiz zeigt, dann kann auch zu Produkten gegriffen werden, die den Juckreiz lindern können, z. B. die Pflegecreme juckende Haut von SALTHOUSE Totes Meer Therapie. Diese medizinische Hautpflegecreme ist speziell zur beruhigenden Pflege von akut juckenden Hautirritationen und den typischen Begleiterscheinungen von chronisch trockener Haut (z. B. beim atopischen Ekzem) entwickelt. Die intensiv feuchtigkeitsspendende Pflegecreme verbessert nachweislich den Feuchtigkeitsgehalt der Haut und kann so helfen, Hauttrockenheit, Hautrötungen und dadurch verursachtem Juckreiz entgegenzuwirken.Bei Hautinfektionen, wie z. B. Wundrose, Abszesse, Fuß-/Nagelpilz, ist immer eine ärztliche Abklärung empfohlen, da eine Behandlung mit Antipilzmitteln oder Antibiotika angezeigt sein kann. Es ist empfehlenswert, Kleidungsstücke, die betroffene Stellen berühren, täglich zu wechseln und bei 60 Grad zu waschen.10
Besonderes Augenmerk: die diabetische Fußpflege
Bei der Pflege von Diabetiker Haut gilt den Füßen ein besonderes Maß an Aufmerksamkeit. Durch Nerven- und Durchblutungsschäden können kleine Verletzungen oder Blasen an den Füßen unbemerkt bleiben. Im schlimmsten Fall kann dies zum sogenannten Diabetischen Fußsyndrom führen.
Die gestörte Wundheilung bei Diabetes trägt dazu bei, dass auch nur kleine Kratzwunden einen langwierigen Heilungsprozess haben können. Durch eine gestörte Hautbarriere sowie unbemerkte Verletzungen bzw. Wunden können Krankheitserreger leichter eindringen. Pilze können sich einfacher in Körperfalten, so auch zwischen den Zehen, einnisten. Menschen, die an Diabetes leiden, sollten im Rahmen ihrer diabetischen Fußpflege täglich die Füße untersuchen. Dabei ist auf Wunden, Blasen, Rötungen, Schwellungen, Druckstellen, Hornhautbildung und Veränderungen der Nägel zu achten.10
Trockene Haut der Füße bei Diabetes kann mit einer geeigneten Feuchtigkeitspflege behandelt werden: Der Fußbalsam Intensiv Urea Repair 10 % von SALTHOUSE Totes Meer Therapie enthält wertvolle Totes Meer Mineralien, 10 % Urea und reichhaltige Öle. Er schützt vor dem Austrocknen, spendet 24 Stunden intensive Feuchtigkeit und bewahrt gleichzeitig die Hautschutzbarriere. Bei zu Trockenheit neigender Haut mildert er Spannungsgefühle und reduziert Juckreiz. Achtung: Diabetes Fußpflege Produkte sollten besser nicht zwischen den Zehen aufgetragen werden, um Pilzinfektionen zu vermeiden10.
Eine wichtige Ergänzung zur diabetischen Fußpflege sind regelmäßige Termine bei der medizinischen Fußpflege (Podologie). Sie tragen ebenfalls maßgeblich zur Fußgesundheit von Diabetikern und Diabetikerinnen bei. Ein Podologe beschäftigt sich mit krankhaften Veränderungen der Füße und Nägel. Bei der kosmetischen Fußpflege hingegen geht es nur um die Verschönerungen von gesunden Füßen. Im Rahmen einer podologischen Behandlung können die Fußnägel gekürzt und verdickte Hornhaut sowie Hühneraugen entfernt werden. Erkrankungen der Fußnägel (z. B. eingewachsener Zehennagel, Verdickungen, Nagelverlust) kann hier vorgebeugt werden.13
Eine weitere Maßnahme, um die Gesundheit der Füße bei Diabetes zu fördern, ist die Wahl der passenden Schuhe und Strümpfe. So sollten Schuhe bestenfalls aus Naturmaterialien bestehen, die weich und atmungsaktiv sind. Bei der Wahl der Strümpfe empfiehlt es sich, auf Naturmaterialien, wie z. B. Wolle, Seide, Baumwolle und Viskose zu achten. Die Strümpfe sollten nicht zu eng sein und nirgends die Haut einschnüren oder -drücken.3
1 https://www.diabetesstiftung.de/diabetes-was-ist-das-eigentlich
2 https://flexikon.doccheck.com/de/Diabetes_mellitus
3 https://www.diabetologie-online.de/a/hautpflege-wenn-diabetes-unter-die-haut-geht-2452782
4 https://www.diabetiker-nds.de/news/meldung/news/gute-hautpflege-bei-diabetes-besonders-wichtig
5 https://gesund.bund.de/diabetes-typ-1
6 https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/gesundheitsgefahren/diabetes/
7 https://gesund.bund.de/diabetes-typ-2
8 Mendonça Sanches M et al. Cutaneous Manifestations of Diabetes Mellitus and Prediabetes. Acta Med Port 2019; 32 (6): 459–465. doi: 10.20344/amp.10738.
9 Hines A, Alavi A, Davi MDP. Cutaneous Manifestations of Diabetes. Med Clin North Am 2021; 105 (4): 681–697. doi: 10.1016/j.mcna.2021.04.008.
10 https://www.diabinfo.de/leben/folgeerkrankungen/haut.html
11 Lima AL et al. Cutaneous Manifestations of Diabetes Mellitus: A Review. Am J Clin Dermatol 2017; 18 (4): 541–553. doi: 10.1007/s40257-017-0275-z.
12 Murphy-Chutorian B, Han G, Cohen SR. Dermatologic manifestations of diabetes mellitus: a review. Endocrinol Metab Clin North Am 2013; 42 (4): 869–898. doi: 10.1016/j.ecl.2013.07.004.
13 https://www.gesundheitsinformation.de/podologie-medizinische-fussbehandlung.html