image

Hautbarriere stärken – so wichtig ist der NMF

Hautwissen
Problemlöser
Juckreiz
Spannungsgefühle
empfindliche und sensible Haut
trockene Haut
sehr trockene Haut

Der Natural Moisturizing Factor (deutsch: natürlicher Feuchthaltefaktor) – kurz: NMF – ist ein zentraler Bestandteil einer gesunden Hautbarriere. Der natürliche Feuchthaltefaktor besteht aus einer Mischung verschiedener Stoffe, wie Aminosäuren, Milchsäure, Harnstoff (Urea) und Mineralien, die Wasser anziehen und in der obersten Hautschicht binden. Auf diese Weise sorgt der NMF dafür, dass die Haut geschmeidig, elastisch und widerstandsfähig bleibt, was wiederum die Hautbarriere intakt hält. Häufiges Waschen, trockene Luft oder Hauterkrankungen können den natürlichen Feuchthaltefaktor jedoch beeinträchtigen und schlimmstenfalls zu einer geschädigten Hautbarriere führen. Um die Haut optimal zu unterstützen, ist es wichtig, auf eine sanfte Reinigung und gezielte Pflege mit Inhaltsstoffen zu achten, die dem NMF ähnlich sind.1,2

Artikelübersicht

Was ist der NMF und wie ist er zusammengesetzt?

Der Begriff „Natural Moisturizing Factor“ tauchte erstmals 1959 auf.1 Im Deutschen lässt er sich mit „Natürlicher Feuchthaltefaktor“ übersetzen. Der Einfachheit halber wird meist die englische Abkürzung „NMF“ benutzt.

NMF fasst die wasserlöslichen Substanzen zusammen, die sich in den abgestorbenen Hautzellen (Korneozyten) der obersten Hautschicht – der sogenannten Hornschicht – befinden. Ihre Aufgabe ist es, die Feuchtigkeit der Hornschicht zu bewahren.2 Der NMF macht etwa 10 Prozent der Korneozytenmasse und 20–30 Prozent des Trockengewichts der Hornschicht aus.1 Seine bekanntesten Bestandteile sind Harnstoff (Urea), Milchsäure und hydrophile Aminosäuren, also solche, die sich gut in Wasser lösen. Des Weiteren beinhaltet er Elektrolyte wie z. B. Natrium, Kalium, Calcium und Magnesium. Eine genaue Zusammensetzung des NMF zeigt die folgende Tabelle:

Chemische Zusammensetzung des NMF3

Freie Aminosäuren 40 %
Aminosäurenderivate
(Abkömmlinge, Vorstufen oder Abbauprodukte von Aminosäuren)
Pyrrolidoncarbonsäure (PCA) 12 %
Ammoniak, Harnsäure, Glucosamin, Kreatin 1,5 %
Elektrolyte
Chlorid 6 %
Natrium 5 %
Kalium 4 %
Calcium 1,5 %
Magnesium 1,5 %
Phosphat 0,5 %
Citrat und Formiat 0,5 %
Lactat 12 %
Zucker 8,5 %
Urea (Harnstoff)

7 %

 

image

Die Hautbarriere – Hornschicht (Stratum corneum)4,5

Die Haut ist grob in zwei Schichten unterteilbar: Cutis, die aus Epidermis (Oberhaut) und Dermis (Lederhaut) besteht, und Subkutis – die Unterhaut. Die Epidermis wird wiederum in vier Schichten unterteilt, die oberste davon ist das sogenannte Stratum corneum, die Hornschicht. Hier befindet sich der NMF.

Der Aufbau der Hornschicht erinnert an eine Mauer aus Ziegelsteinen. Sie besteht aus abgestorbenen Hautzellen (Korneozyten), die vorher Keratinozyten waren – der Zelltyp, der am häufigsten in der menschlichen Epidermis vorkommt6. Sie liegen dicht aneinandergereiht in mehreren Schichten und sind miteinander verbunden. Je nach Körperregion kann die Hornschicht zwischen 12 bis 200 Zellschichten aufweisen. So ist das Stratum corneum aufgrund von hoher mechanischer Beanspruchung zum Beispiel an den Hand- und Fußsohlen besonders dick.

Als äußerste Schicht der Haut übernimmt das Stratum corneum schützende Aufgaben vor externen Einflüssen – es ist die Hautbarriere. Es besteht im Wesentlichen aus Keratin – ein Protein, das der Haut schützende Eigenschaften bietet. Dieses verhindert zum Beispiel die Verdunstung von Wasser, wirkt wasserabweisend und verleiht der Haut Stabilität. Besser bekannt ist es vor allem als Bausubstanz der Hautanhangsgebilde, wie Haare und Nägel.

Durch seine besondere Struktur und den NMF kann das Stratum corneum Wasser gut speichern. So bleibt die Oberhaut feucht und elastisch. Hautfette (Talg) halten sie geschmeidig und wasserabweisend. Auch wenn das Stratum corneum aus totem Gewebe besteht, ist es sehr aktiv. Dort wirken viele Enzyme, die für ihre Arbeit Wasser brauchen. Der NMF stellt dieses Wasser bereit. Einige dieser Enzyme lösen die Verbindungen zwischen den Hautzellen, damit sich abgestorbene Hautschüppchen lösen können. Ihre Aktivität hängt vom Wassergehalt der Haut ab.1

Das Eiweiß Filaggrin und der NMF1

Der NMF entsteht aus einem ganz bestimmten Eiweiß in der Haut, das Filaggrin heißt. Es ist in den oberen Hautschichten enthalten und sorgt dort dafür, dass die Hautzellen sich ordentlich aneinanderlagern und eine stabile Schutzhülle bilden. Wenn diese Hautzellen langsam zur Oberfläche wandern, wird Filaggrin nach und nach in kleine Bestandteile zerlegt. Aus diesen Abbauprodukten entsteht dann der NMF. Dieser Prozess ist sehr fein abgestimmt – er funktioniert nur dann richtig, wenn die Haut ausreichend, aber nicht zu viel Wasser enthält. Ist die Umgebung zu trocken oder die Haut zu feucht, kann das Filaggrin nicht richtig abgebaut werden, und es entsteht weniger NMF. Auch Umwelteinflüsse wie trockene Heizungsluft oder starke Sonneneinstrahlung können diesen natürlichen Mechanismus stören. Besonders problematisch ist es, wenn die Haut aufgrund einer genetischen Veränderung zu wenig oder gar kein Filaggrin bildet. Das ist zum Beispiel bei Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder Ichthyosis der Fall. Bei Neurodermitis handelt es sich um eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die unter anderem mit starkem Juckreiz und Ausschlag einhergeht. Ich tyosis ist eine Verhornungsstörung der Haut, die durch erhöhte Schuppenbildung und Trockenheit gekennzeichnet ist. Betroffene Menschen dieser Krankheiten haben meist sehr trockene, empfindliche Haut, weil ihnen der wichtige NMF fehlt.Aber auch im Alter sinkt die Menge an Filaggrin und damit auch am NMF – was erklärt, warum ältere Haut oft trockener ist.

image

Natural Moisturizer – Urea im Fokus

Urea (Harnstoff) ist ein wichtiger Bestandteil des Natürlichen Feuchthaltefaktors. Er ist ein Stoffwechselprodukt – wird also vom menschlichen Körper selbst produziert und kommt natürlich in der Haut vor. Er trägt zur Bewahrung eines gesunden Feuchtigkeitsgehalts der Haut bei und wird mit Urin und Schweiß ausgeschieden.5 Die Hornschicht einer gesunden Haut enthält bis zu 7 Prozent Harnstoff. Bei einer trockenen Haut ist der Anteil deutlich geringer. Bestimmte Hautkrankheiten können folglich auch mit einem verringerten Harnstoffgehalt einhergehen – so enthält die Haut bei Neurodermitis rund 70 Prozent weniger Harnstoff, eine Haut mit einem Ekzem kann rund 85 Prozent weniger Harnstoff enthalten. Die Folgen können Trockenheit, Risse und Juckreiz sein.7

Harnstoff wird bei verschiedensten äußerlichen Problemen auf der Haut angewendet. Er gehört zu den zehn häufigsten Wirkstoffen in Rezepturen, die von Apotheken auf ärztliche Anforderung hergestellt werden. Als Feststoff liegt Harnstoff in Form großer Kristalle vor. Damit diese keine Irritationen auf der Haut auslösen, müssen sie vor der Verarbeitung in Cremes fein zerrieben werden.8

Je nach Konzentration weist Urea feuchtigkeitsbindende (≤ 10 %) oder hornlösende/erweichende (> 10 %) Eigenschaften auf. Möglicher Anwendungszweck ist zum Beispiel bei Hautkrankheiten mit einer geschädigten Hautbarriere, wie Neurodermitis, Schuppenflechte (Psoriasis) und chronischem Ekzem. Auch bei trockener, juckender Haut und/oder schuppender Haut des Körpers kann eine Pflegecreme mit Urea zum Einsatz kommen, z. B. die Body Milk Urea Repair 10 % von SALTHOUSE Totes Meer Therapie. Sie wurde speziell zur effizienten Juckreizberuhigung und intensiven Glättung von extrem trockener, rauer und gereizter Haut entwickelt. Ihre sehr reichhaltige Wasser-in-Öl-Formulierung enthält wertvolle Totes Meer Mineralien, extra Magnesiumchlorid aus dem Toten Meer sowie 10 Prozent Urea und 5 Prozent Glycerin. In Kombination mit Sheabutter und Olivenöl sorgt sie für spürbare Geschmeidigkeit und Entspannung. Die besondere Rezeptur dieser reichhaltigen Pflege schützt die Haut vor übermäßigem Feuchtigkeitsverlust und bindet die Feuchtigkeit nachweislich 48 Stunden in der Haut. Sie hilft so, die Hautbarriere zu stärken und die natürliche Feuchtigkeitsbalance der Haut zu unterstützen. Neben der Body Milk Urea Repair 10 % gibt es noch zwei weitere Produkte in dieser SALTHOUSE Totes Meer Therapie Pflegelinie: Die Akut Creme Urea Repair 10 % und den Fußbalsam Intensiv Urea Repair 10 %.

image

Aufgaben des NMF

Der NMF ist immens wichtig für eine funktionierende und gesunde Hautbarriere. Seine wesentliche Rolle besteht darin, eine angemessene Hautfeuchtigkeit beizubehalten. Denn eine gut mit Feuchtigkeit versorgte Hornschicht erfüllt wichtige Funktionen:1

  • sie erhält den Zustand der Haut und schützt sie vor Schäden
  • sie ermöglicht den wichtigen Abschuppungsprozess der Haut
  • sie trägt zu einer optimalen Hautbarriere bei

Die Bestandteile des natürlichen Feuchthaltefaktors sind sehr wirksam darin, Feuchtigkeit zu speichern. Sie ziehen Wasser aus der Luft an und binden es in die Hautzellen (Korneozyten) der obersten Hautschicht ein. Das funktioniert auch bei niedriger relativer Luftfeuchtigkeit.  Dadurch bleibt die Haut auch in trockener Umgebung ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt.1

Bestimmte Bestandteile des NMF (vor allem einige hydrophile Aminosäuren) verbinden sich mit dem Keratin der Haut. Diese Verbindung lockert die Fasern und macht die Haut dadurch elastischer – eine elastische Haut sieht gesund und geschmeidig aus und ist besser vor Rissen oder Schuppenbildung aufgrund mechanischer Belastung geschützt.1

Außerdem hilft der NMF den Korneozyten, den Druck auszugleichen, den das umgebende Hautgewebe auf sie ausübt. So wird verhindert, dass zu viel Wasser in die Zellen gelangt – wie bei schrumpeliger Haut nach dem Baden – oder dass zu viel Wasser entweicht, was die Korneozyten schrumpfen lassen würde.1

Einflussfaktoren auf den NMF1,2

Der natürliche Feuchthaltefaktor der Haut wird von mehreren Faktoren beeinflusst, dazu zählen sowohl innere als auch äußere (Umwelt-)Faktoren, aber auch die Verwendung von ungeeigneten Hautpflegeprodukten oder eine falsche Hautpflegeroutine. Die Folgen können ein Mangel am wichtigen Natural Moisturizing Factor und eine geschädigte Hautbarriere sein.

  • Interne Faktoren:
  • Mit zunehmendem Alter nimmt der Gehalt an Aminosäuren, die einen großen Teil des NMF ausmachen, ab
  • Bei bestimmten Krankheiten, die häufig mit einer geschädigten Hautbarriere einhergehen, wie Neurodermitis, Schuppenflechte oder Xerose (sehr trockene Haut), ist der NMF verringert oder fehlt.
  • Externe Faktoren:
  • Häufiges Waschen mit Seife entfernt den NMF aus den oberflächlichen Schichten des Stratum corneum.
  • Wasser und langes Baden können den NMF-Gehalt in den äußersten Schichten verringern.
  • UV-Strahlung (Sonnenlicht) verringert den NMF-Gehalt in der oberen Hautschicht.
  • Trockene Heizungsluft sorgt für einen erhöhten Feuchtigkeitsverlust der Haut.9
  • Hautpflege:
  • Aggressive Hautreinigungsprodukte, z. B. alkoholhaltige Toner oder stark parfümierte Seifen, können den NMF negativ beeinflussen.
  • Ohne eine entsprechende Feuchtigkeitspflege kann der NMF nicht unterstützt werden.
  • Feuchtigkeitsspendende Produkte mit bestimmten Inhaltsstoffen, z. B. Urea, Glycerin oder Aminosäuren, können den NMF unterstützen und der Haut Feuchtigkeit spenden.

Anzeichen für einen Mangel am NMF?

Ein Mangel am natürlichen Feuchthaltefaktor wird mit verschiedenen Problemen des Stratum corneum in Verbindung gebracht. Dies kann sich als trockene, schuppige und rissige Haut zeigen.1 Außerdem kann der Verlust vom NMF auch ein erhöhtes Risiko für Hauterkrankungen mit sich bringen, da die Schutzfunktion der Oberhaut nicht mehr intakt ist und es zu einer geschädigten Hautbarriere kommt.2

image
Pflegetipps: NMF unterstützen, Hautbarriere aufbauen

Der Natural Moisturizing Factor wird durch Umweltbedingungen, Lebensgewohnheiten, Pflege, Alter und Hauterkrankungen beeinflusst. Er lässt sich auf verschiedene Weise unterstützen, um die Haut geschmeidig, gut durchfeuchtet und widerstandsfähig zu halten – und schließlich auch die Hautbarriere aufzubauen. Dabei spielen eine milde Reinigung, regelmäßige Feuchtigkeitspflege und der Schutz vor Umweltreizen eine Rolle.

Hautpflege – die Hautbarriere mit Creme & Co. unterstützen

Ein wichtiger Pfeiler beim Erhalt des NMF ist die richtige Hautpflege. Feuchtigkeitsspendende Cremes und Lotionen mit Inhaltsstoffen wie Urea (Harnstoff), Glycerin, Milchsäure, Hyaluronsäure, hydrophilen Aminosäuren oder Pyrrolidoncarbonsäure (PCA) können den NMF gezielt ergänzen und die Hautbarriere aufbauen.

Die SALTHOUSE Totes Meer Therapie Akut-Creme Urea Repair 10 % ist speziell zur effizienten Beruhigung und Glättung von extrem trockenen und rauen Hautpartien an Körper, Gesicht und Händen entwickelt. Ihre schnell einziehende Rezeptur mit wertvollen Totes Meer Mineralien, 10 % Urea und 10 % Glycerin lindert Juckreiz- und Spannungsgefühle spürbar. Zudem kann sie nachweislich 48h der Haut Feuchtigkeit spenden. In Kombination mit Niacinamid schützt sie vor Wasserverlust und hilft dadurch, die Hautbarriere zu stärken und den natürlichen Feuchtigkeitsgehalt der Haut wiederherzustellen.

Die Hyaluron-Gesichtscreme 24h von SALTHOUSE Totes Meer Therapie enthält wertvolle, naturreinen Mineralien aus dem Toten Meer und Hyaluronsäure. Sie beruhigt empfindliche und trockene Gesichtshaut und kann helfen, die Haut langanhaltend mit Feuchtigkeit zu versorgen und das interzelluläre Feuchthaltevermögen der Haut zu verbessern – und schließlich auch die Hautbarriere stärken im Gesicht.

Auch Pflegeprodukte mit Ceramiden oder natürlichen Lipiden sind hilfreich für den NMF, da sie die Hautbarriere stärken und so dafür sorgen, dass Feuchtigkeit in der Haut bleibt. Hier ist zum Beispiel die Lipid-Gesichtscreme 24h von SALTHOUSE Totes Meer Therapie geeignet: Mit wertvollen, naturreinen Mineralien aus dem Toten Meer und hochkonzentrierten Omega-Fettsäuren schützt sie die Gesichtshaut langanhaltend vor dem Austrocknen und wirkt rückfettend. Sie enthält aktive Feuchtigkeitsspender für die Haut und verhilft zur optimalen Hydratisierung. Sheabutter, Panthenol und Vitamin E festigen die Hautstruktur und unterstützen die Zellregeneration, so dass selbst sehr trockene, leicht reizbare Haut beruhigt und ihre Geschmeidigkeit spürbar verbessert wird, was wiederum die Hautbarriere stärken kann.

Totes Meer Salz Mineralien sind ein wichtiger Inhaltsstoff von Pflegeprodukten, die den NMF unterstützen können. Aufgrund ihrer wasseranziehenden Eigenschaften sind die Mineralien in der Lage, die Feuchtigkeit wiederherzustellen und die intrazelluläre Wasserkapazität zu erhöhen. Wenn sie in die Haut aufgenommen werden, können sie daher zum Natural Moisturizing Factor der Haut beitragen.10

Hautreinigung – mit Feuchtigkeitsspendern für die Haut

Ebenso wichtig wie eine passende Hautpflege ist die Reinigung. Sanfte und seifenfreie Produkte sind hierfür besonders geeignet. Denn sie reinigen die Haut im besten Fall, ohne den NMF und die Hautbarriere anzugreifen. Das Seifenfreie Waschgel von SALTHOUSE Totes Meer Therapie enthält extra-milde Waschsubstanzen auf pflanzlicher Basis und reinigt schonend, ohne die Haut zu reizen oder auszutrocknen. Es enthält naturreine Totes Meer Mineralien mit Allantoin, Jojobaöl und Urea. Diese Kombination an Inhaltsstoffen kann dabei helfen, die Feuchtigkeit der Haut zu bewahren und selbst gereizte Haut zu beruhigen.

Neben passenden Produkten, die natürliche Feuchtigkeitsspender für die Haut enthalten, ist auch auf geeignete Reinigungsroutine zu achten: Zu heißes und zu langes Duschen oder Baden sollte vermieden werden. Idealerweise wird die Haut nach dem Reinigen sofort eingecremt, um die Feuchtigkeit zu bewahren.

Äußere Einflüsse minimieren

Äußere Faktoren wie Kälte, trockene Heizungsluft oder UV-Strahlung können den NMF und die Hautbarriere beeinträchtigen. Deshalb ist es sinnvoll, im Winter schützende Kleidung und reichhaltige Pflegeprodukte zu verwenden, in beheizten Räumen kann ein Luftbefeuchter eingesetzt werden. Täglicher Sonnenschutz – selbst bei bewölktem Himmel – ist vor allem im Sommer angezeigt, aber auch im Winter sollte die Kraft der Sonne nicht unterschätzt werden, um eine geschädigte Hautbarriere zu vermeiden.11

Unterstützung von innen

Neben dem Vermeiden von bzw. dem Schutz vor externen Faktoren, lässt sich auch von innen heraus einiges zur Unterstützung für den NMF tun. So ist ausreichendes Trinken von Wasser wichtig, um die Haut von innen mit Feuchtigkeit zu versorgen. Eine ausgewogene Ernährung, die reich an Vitaminen, essenziellen Fettsäuren und Proteinen ist, unterstützt den Natural Moisturizing Factor ebenfalls und tut der Hautbarriere gut.12


1 Fowler J. Understanding the role of natural moisturizing factor in skin hydration. Pract Dermatol 2012; 9: 36–40 (letzter Abruf: 30.05.2025)
2 https://flexikon.doccheck.com/de/Natural_Moisturizing_Factor (letzter Abruf: 30.05.2025)
3 Verdier-Sévrain S, Bonté F. Skin hydration: a review on its molecular mechanisms. J Cosmet Dermatol 2007; 6 (2): 75–82
4 https://flexikon.doccheck.com/de/Stratum_corneum (letzter Abruf: 30.05.2025)
5 Celleno L. Topical urea in skincare: A review. Dermatol Ther 2018; 31 (6): e12690. doi: 10.1111/dth.12690.
6 https://flexikon.doccheck.com/de/Keratinozyt (letzter Abruf: 30.05.2025)
7 https://www.daab.de/blog/2023/04/hautpflege-was-bewirkt-harnstoff (letzter Abruf: 30.05.2025)
8 https://flexikon.doccheck.com/de/Harnstoff (letzter Abruf: 30.05.2025)
9 https://www.dkv.com/gesundheit-themenwelt-hautgesundheit-kaelte-und-heizungsluft-so-schuetzen-sie-ihre-haut-am-besten.html (letzter Abruf: 30.05.2025)
10 Al Bawab A et al. The Dead Sea Mud and Salt: A Review of Its Characterization, Contaminants, and Beneficial Effects. IOP Conf Ser: Mater Sci Eng 2018; 305: 012003
11 https://www.barmer.de/presse/presseinformationen/newsletter-gesundheit-im-blick/hautpflege-1070430 (letzter Abruf: 30.05.2025)
12 https://www.lebensmittelverband.de/de/aktuell/20180622-gesunde-schoene-haut-haare-naegel-naehrstoffe-nahrungsergaenzungsmittel (letzter Abruf: 30.05.2025)

ARTIKEL MIT ANDEREN TEILEN

Hier haben Sie die Möglichkeit den Artikel mit anderen zu teilen.